Gasdiffusionselektroden

Gasdiffusionselektroden bestehen aus einer porösen Katalysatorschicht, die auf ein Trägermaterial aufgebracht wurde. Die elektronenleitende Katalysatorschicht katalysiert eine elektrochemische Reaktion zwischen der flüssigen und der gasförmigen Phase. Es müssen also Gas, Elektrolyt und Katalysator in Kontakt gebracht werden. Man spricht von der Dreiphasengrenze, an der drei Aggregatzustände, nämlich fest, flüssig und gasförmig, miteinander in Kontakt stehen.

Dreiphasengrenze einer Gasdiffusionselektrode

Dreiphasengrenze einer Gasdiffusionselektrode

Überblick über die Katalysatoren und ihre Einsatzbereiche

Überblick über die Katalysatoren und ihre Einsatzbereiche

Für verschiedene elektrochemische Umsetzungen gibt es entsprechende Katalysatoren.

Was ist eine Gasdiffusionselektrode?

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Gasdiffusionselektrode BiPlex®

Die BiPlex®-Gasdiffusionselektrode zeichnet sich durch ihre poröse Elektrodenstruktur aus. Typische Einsatzgebiete sind:

  • Wasser-Elektrolyse
  • Chlor-Alkali-Elektrolyse
  • Zink-Luft-Batterien
  • Herstellung von H2O2
  • Abwasserbehandlung
  • Doppelschicht-Kondensatoren

Der Herstellungsprozess lässt den Einsatz verschiedener Katalysatoren zu:

  • Platin-Kohlenstoffe
  • Manganmischoxid/Kohlenstoff
  • Silber/Silber-Kohlenstoff
  • Nickel/Nickel-Kohlenstoff
  • Kundenspezifische Katalysatoren

Die Katalysatorschichten werden auf gewebte Metallnetze oder Kohlenstoffvliese aufgebracht.

Optional können sie mit poröser PTFE-Folie und/oder mikroporösen Separatoren kombiniert werden. Dadurch ist es uns möglich, eine an Kundenwünsche angepasste Gasdiffusionselektrode zu entwickeln und herzustellen.

Herstellung der Gasdiffusionselektrode BiPlex

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